Für Frieden und Freiheit gekämpft

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„Für Frieden und Freiheit gekämpft“

Qais Nekzai schildert die Perspektive einer Ortskraft

„Die Ortskräfte haben Verantwortung übernommen, indem sie die Bundeswehr und damit Deutschland unterstützten. Nun ist Deutschland dran, seine Verantwortung diesen Menschen gegenüber zu übernehmen“, sagte Qais Nekzai beim 1. Kongress afghanischer Ortskräfte. Nekzai, selbst ein ehemaliger Mitarbeiter der Bundeswehr in seiner Heimat und inzwischen beim Patenschaftsnetzwerk Afghanische Ortskräfte engagiert, beschrieb, wie er im Einsatz „Schulter an Schulter“ mit deutschen Soldaten gelegen habe. Wer in Gefahr war, sei gerettet worden. „Die Nationalität spielte keine Rolle, es ging um Frieden und Freiheit“.

Er stehe in Kontakt mit Hunderten, zeitweise Tausenden zurückgelassenen Ortskräften, die bis 2013 in den Diensten der Bundeswehr gestanden hätten – aber nicht mehr danach. Daher gehören diese Menschen nicht zu den Aufnahmeberechtigten in Deutschland. Er hoffe, „dass die Bundesregierung die 2013er-Regel auflösen wird“, betonte Nekzai. Seine afghanischen Landsleute und ihre Familien befänden sich in Lebensgefahr, weil sie sich „mit den deutschen Sicherheitskräften für Frieden und Freiheit engagiert haben“.

Mit dem Kongress am 13. August 2022 gab die Evangelische Akademie zu Berlin gemeinsam mit dem Patenschaftsnetzwerk Afghanische Ortskräfte, Pro Asyl und dem Deutschen BundeswehrVerband den ehemaligen Ortskräften zum ersten Mal ein großes öffentliches Forum in Deutschland.

Podium mit Luise Amtsberg MdB

Helfer in Lebensgefahr

Beiträge vom 1. Kongress afghanischer Ortskräfte

Seit die Taliban im Sommer 2021 in Afghanistan an die Macht zurückgekehrt sind, leben dort Tausende Menschen in akuter Gefahr. Als Ortskräfte hatten sie oft jahrelang für deutsche Regierungsinstitutionen gearbeitet. Mit dem 1. Ortskräftekongress haben wir einen Raum geschaffen, in dem Betroffene …

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