Tödliche Grenzen

Tödliche Grenzen

Wie sich Europa gegen Flüchtlinge abschottet

© dietwalther / Adobe Stock

Führt die EU einen „Krieg gegen Flüchtende“? Das jedenfalls meinen die Autorinnen des Buches „Grenzenlose Gewalt“. Sie gehen davon aus, dass Europa die tödlichsten Grenzen der Welt hat. Zumindest für Schutzsuchende, die nicht aus der Ukraine kommen. Wir lesen und diskutieren mit zwei Autorinnen.

Die Europäer*innen sind hilfsbereit und solidarisch mit den Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen. Frauen und Männer aus anderen Ländern finden diese Hilfsbereitschaft seltener vor. Nur ein geringer Teil der weltweit flüchtenden Menschen sucht Schutz in Europa; trotzdem sind die Abwehrmechanismen gegen sie rigoros. Viele Gruppen von Schutzsuchenden werden ihrer Rechte beraubt und unterdrückt - oder sie kommen gar nicht erst auf europäischem Boden an. Gewaltsame Zurückweisungen von Flüchtlingsbooten auf dem Mittelmeer oder von Schutzsuchenden an den östlichen Grenzen der EU sind illegal, aber keine Ausnahmen. Das Autorinnenkollektiv mEUterei hat Buch geführt: Seit 2014 sind auf der zentralen Mittelmeerroute mehr als 22.000 Menschen bei dem Versuch gestorben, Asyl in Europa zu erhalten.

Zehn Jahre nachdem die Europäische Union den Friedensnobelpreis erhalten hat, werfen wir ein Schlaglicht auf die Folgen europäischer Politik und Bürokratie für Flüchtende.

2022 8 Jul

Abendforum

Haus der EKD

Grenzenlose Gewalt

Politische Lesung über die Abschottung der „Festung Europa"

"Grenzenlose Gewalt" ist eine Anklageschrift. Ein Autorinnenkollektiv hat darin zusammengetragen, welche Folgen politische und bürokratische Prozesse in der EU für Flüchtende haben können. Oft sehen sich Schutzsuchende gewaltvollen Praktiken… weiter
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