Die EKD-Friedensdenkschrift kurz erklärt
Reiner Anselm und Friederike Krippner im Videointerview

© Screenshot @bayernevangelisch (YouTube)
Was steht eigentlich in der aktuellen Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)? Der Münchner Theologieprofessor Reiner Anselm und Akademiedirektorin Friederike Krippner erläutern in einem YouTube-Video wesentliche Aspekte der Denkschrift. Geführt hat das Interview das bayerische evangelische Online-Magazin Sonntagsblatt.
Die im November veröffentlichte EKD-Denkschrift denkt Frieden vom Frieden Gottes her – nicht als Rückzug aus der Politik, sondern als Maßstab für verantwortliches Handeln. Sie ordnet Schutz vor Gewalt neu, hält an Freiheit, Gerechtigkeit und Pluralität fest und schärft das Gewissen in Dilemmata von Waffenlieferungen bis Wehrpflicht.
Was das konkret bedeutet und wie es sich für Politik und Alltag fruchtbar machen lässt, erläutern Anselm und Krippner, die in der Leitung der EKD-Friedenswerkstatt und des Redaktionsteams für die Friedensdenkschrift maßgeblich an deren Entstehung beteiligt waren, in kompakten Kapiteln. Darin geht es um verschiedene Aspekte der Denkschrift wie die vier Dimensionen des gerechten Friedens, theologische und politische Perspektiven zum Thema Schuld oder Unterschiede zwischen Sicherheits- und Friedenslogik.
Erschienen am 09.02.2026
Aktualisiert am 09.02.2026



