Studientag zum 250. Geburtstag Schleiermachers

„Anpassung, Abgrenzung und Eigenständigkeit“

Studientag zum 250. Geburtstag Schleiermachers

© wikimedia commons

Aufklärung und Theologie - wie sah diese Begegnung auf christlicher und auf jüdischer Seite aus? Ein Studientag am 26. November 2018 beschäftigt sich mit jüdischen und christlichen Reformbestrebungen im 19. Jahrhundert und heute.

„Anpassung, Abgrenzung und Eigenständigkeit“, so lauten die Schlüsselworte der Veranstaltung zum 250. Geburtstag Friedrich Schleiermachers. Während durch die Suche nach einer zeitmäßen Glaubenspraxis das Reformjudentum entstand, rang auch Schleiermacher um theologische Erneuerungen. Dabei setzte er sich zwar für eine rechtliche Emanzipation der Juden ein, bezeichnete das Judentum gleichwohl auch als „unreif“.

Der Studientag soll dazu beitragen, ein klareres Bild davon zu gewinnen, warum und wo jüdisch-christliche Kommunikation in dieser Zeit gelang, oder auch abbrach und scheiterte. Aus welchen Gründen und mit welchen Folgen entstanden christliche und jüdische Reformbewegungen? Wo gab es gegenseitige Beeinflussungen und welche Rolle spielten christlicher Antisemitismus und jüdische Emanzipation? Weil die Geschichte in die Gegenwart hineinwirkt, fragen wir nach ihren Spuren, um für heutige Reformen zu lernen.

„Anpassung, Abgrenzung und Eigenständigkeit“ findet in Kooperation mit dem Institut Kirche und Judentum und der School of Jewish Theology in Potsdam statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

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