4. Juni: Diskussion des Friedensgutachtens 2019

Frieden braucht (neue) Partner

4. Juni: Diskussion des Friedensgutachtens 2019

© Herausgeber*innen Friedensgutachten (Cover-Ausschnitt)

„Vorwärts in die Vergangenheit? Frieden braucht Partner“, so heißt die Überschrift des Friedensgutachtens 2019. Am Abend des 4. Juni wird das Gutachten erstmals öffentlich diskutiert. Eine kritische Würdigung der Studie übernimmt Sigmar Gabriel.

Die aktuelle Politik im Umgang mit Fragen des Friedens und der Sicherheit scheint rückwärtsgewandt. Internationale und regionale Regelwerke werden zunehmend in Frage gestellt, ebenso wie die Institutionen zu ihrer Umsetzung. Das diesjährige Friedensgutachten bringt bestehende und mögliche neue Partnerschaften in den einzelnen Feldern der Friedens- und Sicherheitspolitik ins Gespräch. Sie sollen diesem Trend entgegenwirken, indem sie vorhandene Regeln und Institutionen schützen und gleichzeitig neue Regeln und Verfahren der Friedenssicherung vorantreiben. Die Verfasser des Gutachtens geben dabei auch Empfehlungen für das friedenspolitische Handeln der Bundesregierung.

Das Gutachten wird von den führenden deutschen Friedensforschungsinstituten seit 1987 jährlich herausgegeben. Der diesjährige Text wird nach dem Impuls des ehemaligen Außenministers auf einem Podium diskutiert. An der Debatte beteiligen sich neben Sigmar Gabriel: Prälat Dr. Martin Dutzmann, Bevollmächtigter des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, der Diplomatische Korrespondent der Chefredaktion des Berliner „Tagesspiegel“, Dr. Christoph von Marschall, sowie Prof. Dr. Ursula Schröder vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg.

Das Abendforum wird von der Akademie gemeinsam mit den Herausgeberinnen und Herausgebern des Friedensgutachtens durchgeführt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

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