Die Welt als Bedrohung

„Die Welt als Bedrohung“

Konferenzbericht erschienen

Konferenzüberblick

© Tanja Pott

Wie kann dem Szenario einer Bedrohung durch internationale Verflechtungen und die Einwirkung fremder Kulturen in nationale Gesellschaften entgegengewirkt werden? Wie dem Gefühl, überrollt zu werden von Entscheidungen und Interessen anderer? Welche Rolle spielt dabei das Internet, welche Bedeutung hat die Kommunikation von Mensch zu Mensch? Die Fachtagung „Die Welt als Bedrohung – Der Ausweg heißt Nachhaltige Entwicklung“ ist diesen Fragen im Dezember vergangenen Jahres nachgegangen. Jetzt ist eine Dokumentation der Beiträge erschienen.

Eine Globalisierungsdebatte, die zum Schüren von Ängsten genutzt werde, u.a. durch die Verabsolutierung auch berechtigter nationaler Interessen, zerstöre die multilaterale Weltordnung im Namen eines vermeintlich gebotenen nationalen Protektionismus‘, der nicht Kontrolle zurückgewinne, sondern Gemeinsamkeiten aushöhle – so die These der Veranstalter. Wolfgang Palaver, Professor am Institut für Systematische Theologie an der Universität Innsbruck, schlussfolgerte in seinem Einführungsreferat: „Wenn die Bemühungen der Vereinten Nationen Erfolg haben sollen, mittels der nachhaltigen Entwicklungsziele – den sustainable development goals – die drohende Katastrophe abzuwenden, so wird dies nur dann gelingen, wenn viele Menschen in der Zivilgesellschaft sich aus einer Hoffnung heraus engagieren, die über unsere kurzfristigen irdischen Interessen hinausreicht.“

Die Fachtagung „Die Welt als Bedrohung. Der Ausweg heißt Nachhaltige Entwicklung“ vom 12. Und 13. Dezember 2019 wurde in Kooperation mit dem Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg und dem World University Service durchgeführt. Die gleichnamige Publikation umfasst die Tagungsbeiträge auf 24 Seiten. Sie ist in Papierform erhältlich im Ministerium: detlev.gross@mdfe.brandenburg.de

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