rückblick Friedensgutachten Video

Diskussion des Friedensgutachtens 2020

Video zum Online-Forum

Der Kampf um ökonomische Dominanz auf der Welt ist die „eigentliche Herausforderung, vor der wir heute stehen“, meint Jürgen Trittin. „In dieser Situation bekommt Europa eine neue Rolle“, sagte der Bundestagabgeordnete in seinem Kommentar des Friedensgutachtens 2020. Ein Rückblick auf die Veranstaltung.

„Im Schatten der Pandemie. Letzte Chance für Europa“ hieß das Online-Abendforum am 16. Juni, in dessen Rahmen das diesjährige Friedensgutachten diskutiert wurde. Trittin wies auf die Herausbildung eines „neuen Duopols“ hin, „das nicht in erster Linie militärisch ist“. „Nennen Sie es ‚America first!‘ oder ‚Made in China 2014‘ – die Idee dahinter ist, die globale Welt nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten“. Im Blick auf das transatlantische Verhältnis zähle nicht mehr die Einheit von Interessen, Werten und Institutionen; China missachte die Regeln der Welthandelsordnung. Das führe zu einer sehr schwierigen Situation für Europa, betonte Trittin, der Mitglied des Auswärtigen Ausschusses ist. „Wir müssen uns von dieser neuen Polarisierung unabhängig machen, wir müssen Bündnisse finden mit Ländern, die sich dem nicht unterordnen wollen.“

Neben der Präsentation der zentralen Analysen und Empfehlungen des Friedensgutachtens durch die Herausgerinnen Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (HSFK) und Prof. Dr. Ursula Schröder (IFSH) finden Sie im Video-Dokument auch den Kommentar des EKD-Friedensbeauftragten, Pastor Renke Brahms.

Das Friedensgutachten analysiert auch in diesem Jahr die aktuelle Konfliktlage und Gefährdungen von Frieden und Sicherheit, zeigt Trends der internationalen Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik auf und gibt Empfehlungen für Bundesregierung und Bundestag.

2020 16 Jun

Abendforum

Online

Im Schatten der Pandemie: letzte Chance für Europa

Das Friedensgutachten 2020

Zugangslink: https://youtu.be/pzP0ZdZWHlY Die Corona-Pandemie bestimmt aktuell weltweit Politik und Gesellschaft. Vor allem in ärmeren Weltregionen verstärkt sie die Gefahren für Frieden und Sicherheit. Zugleich bestehen andere Friedensrisiken… weiter
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