"Keine Anhaltspunkte für eine konkrete Gefährdung"

Abendforum

"Keine Anhaltspunkte für eine konkrete Gefährdung"

Zum Umgang mit Bedrohung durch rechtsextreme Gewalt

Tagungsnr.
27D/2014
Von: 15.09.2014 19:00
Bis: 15.09.2014 21:30
Französische Friedrichstadtkirche

Inhalt

Brandanschläge, gesprengte Briefkästen und Gewaltaufrufe im Internet. Die Angriffe rechtsextremer Gruppen, nicht nur auf Flüchtlingsunterkünfte, sondern auch auf Willkommensinitiativen, nehmen bundesweit zu. Die Bürger_innen werden von politischer Seite immer wieder zu zivilgesellschaftlichem Handeln im Kontext der Flüchtlingsunterstützung aufgefordert. Doch Flüchtlinge und Engagierte fühlen sich durch staatliche Institutionen nicht ausreichend geschützt. Obwohl nach Bekanntwerden der Morde des NSU bis heute vor allem das Verhalten der Strafverfolgungsbehörden kritisiert wird, bleiben konkrete Veränderungen in der Praxis offensichtlich aus. Auf der Veranstaltung erzählen Betroffene von rechtsextremen Bedrohungen und ihren Erfahrungen mit der Polizei. Vertreter_innen von Kirche und Politik nehmen zu den Berichten Stellung und diskutieren über die notwendige Umsetzung der Empfehlungen des NSU-Untersuchungssauschusses bei der Polizei.


Es sprechen: Petra Pau (MdB Linke), Bundestagsvizepräsidentin und Mitglied im NSU-Untersuchungsausschuss / Eva Högl (MdB SPD), Mitglied im NSU-Untersuchungsausschuss / Ulrike Trautwein, Generalsuperintendentin für den Sprengel Berlin / Luisa Seydel, Gründungsmitglied von „Hellersdorf hilft“ / Vertreter_in der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus (angefragt) / Bewohner_in der Flüchtlingsunterkunft Hellersdorf (angefragt) / Bianca Klose, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) / Vertreter_in des Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum e.V. (apabiz).

Brandanschläge, gesprengte Briefkästen und Gewaltaufrufe im Internet. Die Angriffe rechtsextremer Gruppen, nicht nur auf Flüchtlingsunterkünfte, sondern auch auf Willkommensinitiativen, nehmen bundesweit zu. Die Bürger_innen werden von politischer Seite immer wieder zu zivilgesellschaftlichem Handeln im Kontext der Flüchtlingsunterstützung aufgefordert. Doch Flüchtlinge und Engagierte fühlen sich durch staatliche Institutionen nicht ausreichend geschützt. Obwohl nach Bekanntwerden der Morde des NSU bis heute vor allem das Verhalten der Strafverfolgungsbehörden kritisiert wird, bleiben konkrete Veränderungen in der Praxis offensichtlich aus. Auf der Veranstaltung erzählen Betroffene von rechtsextremen Bedrohungen und ihren Erfahrungen mit der Polizei. Vertreter_innen von Kirche und Politik nehmen zu den Berichten Stellung und diskutieren über die notwendige Umsetzung der Empfehlungen des NSU-Untersuchungssauschusses bei der Polizei.


Es sprechen: Petra Pau (MdB Linke), Bundestagsvizepräsidentin und Mitglied im NSU-Untersuchungsausschuss / Eva Högl (MdB SPD), Mitglied im NSU-Untersuchungsausschuss / Ulrike Trautwein, Generalsuperintendentin für den Sprengel Berlin / Luisa Seydel, Gründungsmitglied von „Hellersdorf hilft“ / Vertreter_in der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus (angefragt) / Bewohner_in der Flüchtlingsunterkunft Hellersdorf (angefragt) / Bianca Klose, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) / Vertreter_in des Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum e.V. (apabiz).

Programm

19.00 Uhr Einführung

Dr. Christian Staffa, Ev. Akademie zu Berlin


Es sprechen:

Petra Pau (MdB Linke), Bundestagsvizepräsidentin und Mitglied im NSU-Untersuchungsausschuss

Ulrike Trautwein, Generalsuperintendentin für den Sprengel Berlin

Luisa Seydel, Gründungsmitglied von „Hellersdorf hilft“

Bewohner_in der Flüchtlingsunterkunft Hellersdorf

Bianka Klose, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR)

Vertreter_in des Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum e. V. (apabiz)


In Kooperation mit

Mobile Beratung Rechtsextremismus Berlin

und

Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus


Gefördert durch die

Bundeszentrale für politische Bildung


Die Veranstaltenden behalten sich vor, von Ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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Leitung

Dr. Christian Staffa

Studienleiter für Demokratische Kultur und Kirche

Telefon (030) 203 55 - 411

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