Quo vadis, Volkskirche?

Fachtagung

Quo vadis, Volkskirche?

Ein umstrittenes Konzept in der aktuellen Diskussion

Tagungsnr.
29/2014
Von: 13.09.2014 10:30
Bis: 13.09.2014 16:30
Fürstenwalde

Inhalt

Die Evangelische Kirche wandelt sich. Bischof Gottfried Forck vertrat zum Ende der DDR hin die Meinung, dass aus dem Bund der Evangelischen Kirchen in der DDR eine Freikirche wird. Im vereinigten Deutschland gelten die Kirchen als kritische Partnerinnen der öffentlichen Hand in Fragen der Zukunftsgestaltung. Manche greifen diese Rolle der Kirchen an und möchten Religion zur Privatsache erklären. Andere finden, dass die Wahrnehmung öffentlicher Verantwortung durch die Kirchen untrennbar zur Gesellschaft der Bundesrepublik gehört.

Die Kirchen sorgen sich über ihren Mitgliederrückgang und fragen sich, welche Aufgaben in welchen Strukturen sie künftig noch angehen können. Die Diskussion des eigenen Selbstverständnisses und der Relation zur Gesellschaft hat begonnen.

Deshalb untersuchen unsere Referenten und die Referentin den Begriff der Volkskirche aus vielen verschiedenen Perspektiven, um zum Schluss gemeinsam mit den Teilnehmenden eine Standortbestimmung zu wagen, die in die Zukunft weist.


Heinz-Joachim Lohmann, Evangelische Akademie zu Berlin

Die Evangelische Kirche wandelt sich. Bischof Gottfried Forck vertrat zum Ende der DDR hin die Meinung, dass aus dem Bund der Evangelischen Kirchen in der DDR eine Freikirche wird. Im vereinigten Deutschland gelten die Kirchen als kritische Partnerinnen der öffentlichen Hand in Fragen der Zukunftsgestaltung. Manche greifen diese Rolle der Kirchen an und möchten Religion zur Privatsache erklären. Andere finden, dass die Wahrnehmung öffentlicher Verantwortung durch die Kirchen untrennbar zur Gesellschaft der Bundesrepublik gehört.

Die Kirchen sorgen sich über ihren Mitgliederrückgang und fragen sich, welche Aufgaben in welchen Strukturen sie künftig noch angehen können. Die Diskussion des eigenen Selbstverständnisses und der Relation zur Gesellschaft hat begonnen.

Deshalb untersuchen unsere Referenten und die Referentin den Begriff der Volkskirche aus vielen verschiedenen Perspektiven, um zum Schluss gemeinsam mit den Teilnehmenden eine Standortbestimmung zu wagen, die in die Zukunft weist.


Heinz-Joachim Lohmann, Evangelische Akademie zu Berlin

Programm

Ab 9.30 Uhr Anreise und Anmeldung


10.30 Uhr Begrüßung

Heinz-Joachim Lohmann


10.45 Uhr Die Botschaft an alles Volk

Die EKBO als offene, öffentliche und gesellschaftlich engagierte Volkskirche

Bischof Dr. Markus Dröge, Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Berlin


11.30 Uhr Repräsentanz des Volkes und Freiheit der Entscheidung

N.F.S. Grundtvig und die dänische Volkskirche

Niels Thomsen, Rektor des Pastoralkollegs Lögumkloster i.R., Dänemark


12.15 Uhr Volkskirche als Notbegriff

Kirche und Gesellschaft nach dem Bündnis von Thron und Altar

Dr. Christian Hanke, Bezirksbürgermeister, Berlin


13.00 Uhr Mittagessen


14.00 Uhr Religiöser Monopolist oder Partnerin auf Augenhöhe?

Die Evangelische Kirche in Oderland-Spree

Frank Schürer-Behrmann, Superintendent, Fürstenwalde


14.45 Uhr Kirche der Beteiligung

Ehrenamtliches Engagement in der Volkskirche

Irmgard Schwaetzer, Präses der EKD-Synode, Berlin


15.30 Uhr Quo vadis, Volkskirche?

Podiumsdiskussion der Referierenden mit Beteiligung des Publikums

Moderation: Heinz-Joachim Lohmann, Evangelische Akademie zu Berlin


16.30 Uhr Tagungsende

Teilen

Leitung

Heinz-Joachim Lohmann

Stellvertretender Direktor und Studienleiter für Demokratische Kultur und Kirche im ländlichen Raum

Telefon (030) 203 55 - 510

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