Was die landeskirchliche Welt im Innersten zusammenhält

Fachtagung

Was die landeskirchliche Welt im Innersten zusammenhält

200 Jahre Neuordnung der Preußischen Verwaltung

Tagungsnr.
10/2015
Von: 18.03.2015 10:30
Bis: 19.03.2015 15:00
Ev. Bildungsstätte auf Schwanenwerder

Inhalt

Preußen ordnete die Kirchenverwaltung nach dem Wiener Kongress neu. Diese Umorganisation zeigt ihren Einfluss bis heute. In diesem Umkreis bewegt sich die Frage nach der Weiterentwicklung des Staat-Kirche-Verhältnisses und dem Einfluss der Verwaltung auf Verkündigung und Lehre. In der Grundkonstruktion verlagert sich viel Entscheidungskraft auf die mittlere Ebene der kirchlichen Institution. Wir wollen uns über die künftige Rolle der landeskirchlichen Ebene im Gesamtgefüge der Evangelischen Kirche und die heutige Funktion der Kirche in der Gesellschaft austauschen.


1815 ordnete Preußen seine Verwaltung neu. Dabei wurden die Konsistorien, die erst 1809 aufgehoben worden waren, mit neuen Aufgaben wieder errichtet.


Ein guter Anlass in die Geschichte zu schauen, aber auch die heutige Beziehung der Evangelischen Kirche zur gesellschaftlichen Struktur zu beleuchten. Eine Möglichkeit, nach dem Verhältnis von Kirchenleitung und Kirchenverwaltung zu fragen. Eine Chance, auf Basis und Überbau zu blicken.


Dazu sind Sie herzlich eingeladen.


Heinz-Joachim Lohmann

Studienleiter für Demokratische Kultur und Kirche im ländlichen Raum

Evangelische Akademie zu Berlin


OKR Dr. Martin Richter

Leiter der Abteilung 1 im Konsistorium

Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz



Programm

Mittwoch, den 18. März 2015


Ab

10.00 Uhr

Anreise und Anmeldung; Stehimbiss


10.30 Uhr

Begrüßung

Heinz-Joachim Lohmann, Evangelische Akademie zu Berlin

Dr. Martin Richter, EKBO, Berlin


10.45 Uhr

Der Weg aus Preußen ins vereinigte Deutschland

Das Konsistorium – landesherrliche Behörde und Element kirchlicher Selbständigkeit“

Prof Heinrich de Wall., Lehrstuhl für Kirchenrecht, Erlangen


12.15 Uhr Mittagspause


14.00 Uhr

Von Nutzen und Zukunft presbyterial-synodaler Strukturen

Repräsentativität und Verfahrensaufwand bei geringer Wahlbeteiligung

Ulrich Seelemann, Präsident des Konsistoriums der EKBO, Berlin


15.30 Uhr Kaffeepause


16.00 Uhr

Von der Anstalt zum Akteur

Kirche als Ferment der Gesellschaft

Prof. Dr. Gerhard Wegner, Sozialwissenschaftliches Institut der EKD, Hannover


18.00 Uhr Abendessen


19.00 Uhr

Das Zusammenspiel von Kirchengemeinde, Kirchenkreis und Landeskirche

Macht, Aufsicht und Steuerung: Ein Erfahrungsbericht

Friederike von Kirchbach, Pröpstin, EKBO Berlin


Ende des Tages gegen 20.30 Uhr


Donnerstag, den 19. März 2015


8.00 Uhr Frühstück


9.00 Uhr

Leitung durch das Wort?

Die Rolle des Bischofs im System der Kirchenleitung

OKR Dr. Hendrik Munsonius, Kirchenrechtliches Institut der EKD


10.30 Uhr Kaffeepause


11.00 Uhr

Die Zukunft der Kirche als Körperschaft öffentlichen Rechts

Dr. Jörg Antoine, designierter Präsident des Konsistoriums der EKBO, Hannover


12.30 Uhr Mittagspause


13.30 Uhr

Die Zukunft des besonderen Verhältnisses zwischen Staat und Kirche in Deutschland

Eine praktisch-theologische und politische Diagnose

Dr. Christian Stäblein, designierter Propst der EKBO, Loccum


15.00 Uhr Verabschiedung durch die Veranstaltenden

Teilen

Leitung

Heinz-Joachim Lohmann

Stellvertretender Direktor und Studienleiter für Demokratische Kultur und Kirche im ländlichen Raum

Telefon (030) 203 55 - 510

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