Richard von Weizsäcker

Fachtagung

Richard von Weizsäcker

Ein protestantisches Leben in Deutschland

Tagungsnr.
15/2015
Von: 10.04.2015 11:00
Bis: 11.04.2015 13:00
Ev. Bildungsstätte auf Schwanenwerder

Inhalt

Richard von Weizsäcker hätte im April 2015 seinen 95. Geburtstag gefeiert. Mit dieser Tagung blicken wir auf das Leben und Wirken des verstorbenen Bundespräsidenten zurück und würdigen ihn als eine herausragende Persönlichkeiten des öffentlichen Protestantismus in Deutschland. Nicht zuletzt hat Richard von Weizsäcker die Evangelische Akademie zu Berlin über viele Jahre im Beirat begleitet und beraten – wir sind ihm für die lange Verbundenheit dankbar.


50 Jahre nach Verabschiedung der sogenannten Ostdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland, die im Herbst 1965 zu scharfen Kontroversen geführt hatte, sich aber rückblickend als ein wichtiger Baustein der Versöhnung im geteilten Europa erwiesen hat. Richard von Weizsäcker hat als Mitglied der Kammer für Öffentliche Verantwortung an dieser vielleicht wirkungsmächtigsten Denkschrift der EKD entscheidenden Anteil.


Wir schauen auf die Schnittstellen von Biographie und Geschichte, von Protestantismus und Politik in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts, v.a. in der Geschichte der Bundesrepublik seit 1945/49. Am Lebensweg Richard von Weizsäckers werden die Bezüge von Politik, Kirche, Geschichte, öffentlichem Engagement und Protestantismus in der Bundesrepublik deutlich.


Prof. Dr. Paul Nolte

Präsident der Evangelischen Akademie zu Berlin


Richard von Weizsäcker hätte im April 2015 seinen 95. Geburtstag gefeiert. Mit dieser Tagung blicken wir auf das Leben und Wirken des verstorbenen Bundespräsidenten zurück und würdigen ihn als eine herausragende Persönlichkeiten des öffentlichen Protestantismus in Deutschland. Nicht zuletzt hat Richard von Weizsäcker die Evangelische Akademie zu Berlin über viele Jahre im Beirat begleitet und beraten – wir sind ihm für die lange Verbundenheit dankbar.


50 Jahre nach Verabschiedung der sogenannten Ostdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland, die im Herbst 1965 zu scharfen Kontroversen geführt hatte, sich aber rückblickend als ein wichtiger Baustein der Versöhnung im geteilten Europa erwiesen hat. Richard von Weizsäcker hat als Mitglied der Kammer für Öffentliche Verantwortung an dieser vielleicht wirkungsmächtigsten Denkschrift der EKD entscheidenden Anteil.


Wir schauen auf die Schnittstellen von Biographie und Geschichte, von Protestantismus und Politik in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts, v.a. in der Geschichte der Bundesrepublik seit 1945/49. Am Lebensweg Richard von Weizsäckers werden die Bezüge von Politik, Kirche, Geschichte, öffentlichem Engagement und Protestantismus in der Bundesrepublik deutlich.


Prof. Dr. Paul Nolte

Präsident der Evangelischen Akademie zu Berlin


Programm

Freitag, 10. April 2015


Ab 10.00 Uhr Anreise


11.00 Uhr Begrüßung

Dr. Rüdiger Sachau, Direktor der Evangelischen Akademie zu Berlin


11.15 Uhr Grenzüberschreitungen

Prof. Dr. Paul Nolte, Freie Universität Berlin / Präsident der Evangelischen Akademie zu Berlin


11.45 Uhr Richard von Weizsäcker und die Erinnerung an den Nationalsozialismus in den 1980er Jahren

Prof. Dr. Andreas Wirsching, Institut für Zeitgeschichte, Berlin - München


13.00 Uhr Mittagessen


14.30 Uhr Kaffeetrinken


15.00 Uhr „Ökumenischer Weltbischof“? Richard von Weizsäcker und die Neujustierung des Verhältnisses von Religion und Politik in der Bundesrepublik

Prof. Dr. Thomas Großbölting, Westfälische Wilhelms-Universität Münster


16.00 Uhr Richard von Weizsäcker: Promotor der bundesrepublikanischen Ostpolitik

Prof. Dr. Martin Greschat, Münster


17.00 Uhr Pause


17.30 Uhr Berlin, Deutschland, Europa: Gestaltungswille und Versöhnung


Gespräch

Eberhard Diepgen, Regierender Bürgermeister a.D.

Prof. Dr. Wolfgang Huber, Bischof i.R.

Jerzy Margański, Botschafter der Republik Polen in Deutschland

Moderation: Dr. Jacqueline Boysen, freie Journalistin, Berlin


19.00 Uhr Abendessen


Samstag, 11. April 2015


8.00 Uhr Frühstück


9.00 Uhr Morgenandacht


9.30 Uhr Zwischen Solitär und Fremdkörper: Richard von Weizsäcker und die CDU

Prof. Dr. Andreas Busch, Institut für Politikwissenschaft, Göttingen


10.30 Uhr Pause


11.00 Uhr Die (Un-) Vereinbarkeit von kirchlichem Amt und politischem Mandat in der jungen Bundesrepublik

PD Dr. Anke Silomon, Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam


12.00 Uhr Politik, Journalismus, Öffentlichkeit: Richard von Weizsäcker

in den Diskurswelten der Bundesrepublik

Gunter Hofmann, DIE ZEIT


13.00 Uhr Mittagessen


Ende der Veranstaltung


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Leitung

Prof. Dr. Paul Nolte

Präsident der Evangelischen Akademie zu Berlin

Dr. Rüdiger Sachau

Akademiedirektor

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