Der Luther-Code

Filmreihe

Der Luther-Code

500 Jahre Reformation

Tagungsnr.
34-6/2016
Von: 17.11.2016 18:00
Bis: 17.11.2016 20:00
Ev. Hochschule Berlin

© Mit freundlicher Genehmigung von EIKON Media GmbH

Inhalt

Neue Weltsichten und nicht nur eine Erneuerung des Glaubens haben Martin Luther und die reformatorische Bewegung vor 500 Jahren angestoßen.

Unser heutiges Selbstverständnis und unser Bild von der Welt gründen wesentlich auf den Folgen der Reformation und den Errungenschaften der Renaissance im 16. Jahrhundert. Die Moderne ist entstanden, weil der Mensch sich gefragt hat: "Wer bin ich eigentlich- und was ist meine Rolle in der Welt? Was kann ich tun – und an was soll ich glauben?"

Der Prozess der ständigen Neuerfindung der Welt hat sich in 500 Jahren beschleunigt. Globalisierung, digitale Revolution, politische und militärische Krisen, der Kampf um persönliche Freiheit und der Schutz des Privaten, verunsichern uns heute. Wie soll es weitergehen?

Für eine sechsteilige Filmdokumentation wurden junge Menschen aus der Generation der Digital Natives befragt: Gen-Forscherinnen, Flüchtlingshelfer, Internet-Journalisten, Aktivisten, Astrophysikerinnen – es sind die Zeitgenossen, die heute an der Neuerfindung der Welt mitarbeiten und zukünftig die Verantwortung für unsere Gesellschaft tragen. An was glauben sie? Wie sehen sie ihre Zukunft? Woraus schöpfen sie Mut und wovor haben sie Angst?

Die Antworten haben die Autoren Wilfried Hauke und Alexandra Hardorf mit Porträts berühmter Persönlichkeiten konfrontiert. Personen, die in den letzten 500 Jahre die Welt neu erfunden haben: Jan Hus und Johannes Kepler; Leibniz, Lessing, Engels; Bertha von Suttner, Albert Einstein, Dietrich Bonhoeffer – und natürlich Martin Luther.

Die Filmreihe Der Luther-Code fragt: Wie ist der moderne Mensch entstanden? Und ist er vorbereitet, die Zukunft zu meistern? Oder brauchen wir noch eine weitere Reformation, eine weitere Neuerfindung der Welt?

Wir zeigen die sechs Filme (jeweils 52 Minuten) und laden zur Diskussion mit Filmemachern, Schauspielern und Expertinnen ein.

Dr. Rüdiger Sachau, Evangelische Akademie zu Berlin

Prof. Dr. Anusheh Rafi, Evangelische Hochschule Berlin

Ulli Pfau, EIKON Media GmbH

Peter Latzel, ARTE Deutschland TV GmbH

Programm

Donnerstag, 17. November 2016, 18.00 – 20.00 Uhr


FOLGE 6: Glaube an die Zukunft

Wir sind in der Gegenwart angekommen. Das Jahrhundert beginnt mit schrecklichen Katastrophen. Am 11. September 2001 rasen von islamistischen Terroristen entführte Flugzeuge ins World Trade Center in New York. Fast 3000 Tote. In Minutenschnelle gehen die Bilder von Not und Katastrophen, Kriegsschauplätzen und Terroranschlägen heute um die Welt.

Das 21. Jahrhundert – es wird das Jahrhundert der Digital Natives sein. Entsprechend ist Folge sechs ganz unserem Protagonisten aus der Jetzt-Zeit gewidmet. Ihr Beruf, ihre Family-Values, ihre Weltanschauung: sie werden unsere Zukunft entscheidend mitbestimmen.


Verbindende Fragestellungen ins Heute:

Welche neuen Werte brauchen wir heute? Muss sich jeder selber für die Zukunft fitmachen? Habe ich Angst vor ihr? Warum brauche ich die anderen? Und warum bedeutet mir Glück so viel? Kennen wir noch Liebe im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz, Cyberwelt und Humangenetik? Wer schenkt uns "Gnade" oder vergibt uns? Und vor allem: warum müssen wir immer weiter Grenzen überwinden und wozu wollen wir künftig unserer Freiheit nutzen?


Gesprächspartner und –partnerinnen für die Diskussion:

Dr. Sebastian Bartsch, KI-Forscher, Bremen

Alexandra Hardorf, Regisseurin und Autorin

Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein, Berlin

Dr. Christopher Zarnow, Evangelische Hochschule Berlin




Alle sechs Folgen werden am 29. und 30. Oktober 2016 jeweils ab 20.15 Uhr auf ARTE gesendet.



Änderungen des Programms vorbehalten!


Diese Veranstaltung wird ganz oder teilweise mit Bild und Ton aufgezeichnet. Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie Ihr Einverständnis, dass das Bild- und Tonmaterial für Dokumentationszwecke sowie im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Veranstalters eingesetzt werden darf.


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Leitung

Dr. Rüdiger Sachau

Akademiedirektor

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