Neustart in der entwicklungspolitischen Kommunikation

Tagung

Neustart in der entwicklungspolitischen Kommunikation

Tagungsnr.
25A/2018
Von: 04.06.2018 09:45
Bis: 05.06.2018 14:00
Ev. Bildungsstätte auf Schwanenwerder

Inhalt

Das Thema Migration weckt unterschiedliche Emotionen. Die Frage nach den gemeinsamen Lebensgrundlagen bei unterschiedlicher kultureller Herkunft ist zentral für das Zusammenleben in einer Region. Ziemlich offen ist, wie die Gestaltung aussehen soll. Die Bandbreite reicht von Assimilation an die vorherrschende Kultur über Bereicherung durch unterschiedliche Traditionen und Ansichten bis hin zur Entwicklung neuer gemeinsamer Lebenskonzepte. Bei dieser Tagung werden in der Prignitz und im Ruppiner Land geborene Menschen im Gespräch sein mit vor längerer Zeit zugewanderten Bürger*innen und vor kurzem Zugezogenen über Lebensumfeld, Normen, Religion und Geschlechtergerechtigkeit. Teilnahme nur mit persönlicher Einladung. Interessenbekundungen sind möglich.

Für die Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen und der Pariser Klimaziele wird die Unterstützung der Gesellschaft gebraucht.

Dafür brauchen wir eine bessere Zusammenarbeit von Politik im Bund und in den Ländern, Nichtregierungsorganisationen, Kirchen und anderen Akteuren für Nachhaltigkeit und in der Entwicklungspolitik.

Deshalb ist es notwendig, sich über die wichtigsten Botschaften, Zielgruppen und Kommunikationsformate auszutauschen, die von der Bevölkerung mitgetragen und weiterverbreitet werden sollen und über die Wege, auf denen die Dringlichkeit der Anliegen kommuniziert wird.

Der Start einer neuen Regierungskoalition ist ein guter Zeitpunkt, sich über eine verbesserte Kommu-nikation.der Akteure untereinander und mit der Gesellschaft auszutauschen.

Wir freuen uns auf den Diskurs mit Ihnen!

Heinz-Joachim Lohmann, Ev. Akademie zu Berlin, im Namen der Veranstaltungspartner.

Programm

Montag, den 4. Juni 2018

Ab

09.00 Uhr Anreise und Anmeldung

09.45 Uhr Begrüßung

Staatssekretärin Anne Quart, Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, Potsdam

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint

Was und wen erreicht die entwicklungspolitische Kommunikation in Deutschland?

10.00 Uhr Neue Koalition – alte Kommunikation ?

Impuls des BMZ

MinR Stephan Bethe, Stab Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Berlin

11.00 Uhr Absicht und Wirklichkeit

Sicht einer Nichtregierungsorganisation

Ulrich Post, Welthungerhilfe, Bonn

12.15 Uhr Mittagessen

13.15 Uhr Europa und die Welt, die wir wollen

Sicht der Europäischen Kommission und der Vereinten Nationen

Dina Behnke, Leitung Öffentlichkeitsarbeit der Europäischen Kommission in Deutschland, Berlin (angefragt)

Marta Rojas, SDG Action Campaign, Bonn

Zwischen Fachdiskurs und Populismus

Aktuelle Notwendigkeiten in der Kommunikation von Entwicklungspolitik und Nachhaltigkeitszielen

14.15 Uhr Dem Volk aufs Maul geschaut

Erwartungen der Bevölkerung an die Entwicklungspolitik

Johannes Hillje, Politik- & Kommunikationsberater, Berlin

Zukunftsängste in der deutschen und französischen Gesellschaft

Steffen Braun, Civej GmbH, Leiter Wirtschaft und Gesellschaft

Meinungen und Trends in der deutschen Gesellschaft

16.15 Uhr Kaffeepause

16.45 Uhr In der Zwickmühle: Widersprüchliche Positionen im Populismus in der Energie-, Klima- und Entwicklungspolitik

Dr. habil. Fritz. A. Reußwig, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Potsdam

18.15 Uhr Abendessen

19.15 Uhr Raus aus der Nische

Kamingespräch mit:

N.N., Sinus-Institut Markt-und Sozialforschung GmbH (angefragt)

Astrit Zemaj, Geschäftsträger a. i. Botschaft der Republik Kosovo, Berlin

Moderation: Holger Ehmke, BMZ

Ende gegen 21.00 Uhr

Dienstag, den 5. Juni 2018

Die Welt zusammendenken mit den SDG´s

Nachhaltige Botschaften kommunizieren

Arbeitsgruppen

09.00 Uhr Global denken, global reden, global handeln

Keynote

Clemens Potocki, ehemals Head of Section Finance, Contracts & Audit at European External Action Service

09.20 Uhr Helles Köpfchen aber keinen Plan

Bildung und Weltoffenheit

Kambiz Ghawami, World University Service, Wiesbaden
Katrin Frey, Ministerium für Bildung und Kultur des Landes Saarlands, Vertreterin der deutschen Länder im Rahmenplan Globales Lernen, Saarbrücken

Dr. Malte Letz, freier Projektentwickler in der entwicklungs- und europapolitischen Bildungsarbeit, Berlin
Student*innen aus dem globalen Süden an Brandenburger Universitäten

Moderation: Detlev Groß, Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, Potsdam

09.20 Uhr Krieg und (Be-)Frieden

Entwicklungspolitik und Sicherheit

Heiko Schmidt, Institut des internationalen Zentrums an der Fachhochschule der Polizei Oranienburg

Student*innen aus dem globalen Süden an Brandenburger Universitäten

Moderation: Axel von Hoerschelmann, Verein zur Förderung von Wissenschaft und Praxis der Mediation, Berlin

09.20 Uhr Arm, ärmer, am ärmsten
Fehlende Verteilungsgerechtigkeit bei unterschiedlichen Maßstäben

Tim Janßen, Cradle to Cradle – Wiege zur Wiege e.V.

Student*innen aus dem globalen Süden an Brandenburger Universitäten

Moderation: Wolfgang Graetz, Staatskanzlei Hamburg

09.20 Uhr Migration versus Heimat ?

Geteilter Lebensraum und Homogenitätsvorstellungen

Abdou-Rahime Diallo, Promotor für Migration und Entwicklung VENROB e.V. und Vorsitzender NEMIB e.V.

Student*innen aus dem globalen Süden an Brandenburger Universitäten

Moderation: Heinz-Joachim Lohmann

11.15 Uhr Kaffeepause

11.45 Uhr Zusammenfassung und Auswertung

Moderation

Heinz-Joachim Lohmann und Axel von Hoerschelmann

13.00 Uhr Mittagessen

Ende gegen 14.00 Uhr

Teilen

Leitung

Heinz-Joachim Lohmann

Stellvertretender Direktor und Studienleiter für Demokratische Kultur und Kirche im ländlichen Raum

Telefon (030) 203 55 - 510

Kooperation/Förderung

nach oben

Unsere Webseiten verwenden Cookies zur Verbesserung der Bedienung und des Angebots sowie zur Auswertung von Webseitenbesuchen. Mit Ihrer Zustimmung erteilen Sie die Erlaubnis, Daten an Drittanbieter, wie z.B. Google Maps und Youtube, zu übertragen. Einzelheiten über die von uns eingesetzten Cookies und die Möglichkeit, diese abzulehnen, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.