ABGESAGT - Berlin-Prenzlauer Berg und Hobrechtsfelde

Exkursion

ABGESAGT - Berlin-Prenzlauer Berg und Hobrechtsfelde

Wohnungsbaugenossenschaft Bremer Höhe

Berlin-Brandenburgische Stadtexkursionen

Tagungsnr.
15/2020
Von: 22.04.2020 15:00
Bis: 22.04.2020 18:00
Berlin - Prenzlauer Berg
Genossenschaftliches Bauen und Leben gewinnt in Zeiten von Wohnungsknappheit, Mietenerhöhung und Verdrängung an Bedeutung. Die Wohnungsbaugenossenschaft Bremer Höhe, im Jahr 2000 als Mieterinitiative gegründet, hat zurzeit einen Bestand von 700 Wohn- und Gewerbeeinheiten. Die meisten Wohnungen liegen in den drei Blöcken des denkmalgeschützten Bereichs zwischen Schönhauser und Prenzlauer Allee. Zur Genossenschaft gehören auch die 2010 gekauften und inzwischen sanierten Wohnhäuser und das Gemeinschaftshaus des Dorfes Hobrechtsfelde, eines ehemaligen Stadtguts. Wir betrachten die Herausforderungen genossenschaftlichen Bauens heute und diskutieren, ob es ein Modell für die Zukunft sein könnte.

Inhalt

In Zeiten von Wohnungsmangel, steigenden Mieten und Mieterverdrängung gewinnt genossenschaftliches Bauen an Bedeutung. Schafft es doch Sicherheit und eine langfristige Perspektive, garantiert faire Mieten und fördert das aktive Mitwirken der Mieter und Miterinnen. Die Beispiele zeigen Möglichkeiten, mit Genossenschaften Wohnraum zu erhalten und aufzuwerten oder auch neu zu schaffen und neue Formen des Zusammenlebens zu erproben.

Die Wohnungsbaugenossenschaft Bremer Höhe, im Jahr 2000 als Mieterinitiative gegründet, hat zur Zeit einen Bestand von rund 700 Wohn- und Gewerbeeinheiten. Die meisten Wohnungen liegen in den Blöcken des denkmalgeschützten Bereichs zwischen Schönhauser und Prenzlauer Allee, den 1880 bis 1912 errichteten Klinkerbauten der Bremer Höhe.
Neben den Mitgliederversammlungen gehören Aufräumaktionen, Radtouren zu genossenschaftlichen Projekten, Mitgliedertreffen der Jury des Initiativenfonds zur Geldverteilung oder auch das große Sommerfest zu den Aktionen, die das gemeinschaftliche Leben in der Genossenschaft tragen und fördern.

Hobrechtsfelde ist nicht Ort, wohl aber auch Gegenstand der Exkursion. 2010 konnten die Wohnhäuser und das Gemeinschaftshaus des ensemblegeschützten Straßendorfs auf dem Gelände eines ehemaligen Stadtgutes und Rieselfeldes zu günstigen Bedingungen erworben und inzwischen saniert werden. Die teils skeptischen Einwohner*innen wurden durch überzeugende Argumente für die Genossenschaft gewonnen.

Vor allem für ihr Wirken in Hobrechtsfelde bekam die Wohnungsbaugenossenschaft 2018 den Brandenburger Freiheitspreis.
Ulf Heitmann von der Genossenschaft wird uns den Nachmittag über begleiten und auf unsere Fragen zum genossenschaftlichen Bauen und Leben Auskunft geben.

Heinz-Joachim Lohmann
Evangelische Akademie zu Berlin

Helga Wetzel
Arbeitskreis Stadtpolitik

Programm

15.00 bis 18.00 Uhr
Genossenschaftliches Bauen und Leben

Beispiele Bremer Höhe und Hobrechtsfelde
Vortrag und Führung durch die Bremer Höhe, anschließende Diskussion und Kaffeetrinken
Ulf Heitmann, Mitbegründer der Wohnungsbaugenossenschaft Bremer Höhe und einer der Vorstandsvorsitzenden

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Leitung

Heinz-Joachim Lohmann

Stellvertretender Direktor und Studienleiter für Demokratische Kultur und Kirche im ländlichen Raum

Telefon (030) 203 55 - 510

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