Die Macht der Projektion

Tagung

Die Macht der Projektion

Antiisraelische Obsessionen als Weltwahrnehmung

Tagungsnr.
24041
Von: 14.04.2024 16:30
Bis: 16.04.2024 14:00
Ev. Bildungsstätte auf Schwanenwerder

© Tamir Neffgen

Seit vielen Jahren fragen sich Menschen, die über israelbezogenen Antisemitismus nachdenken, warum Israel so oft im Fokus von Aggression oder Hass steht. Beispielsweise haben UN-Resolutionen Israel um ein Vielfaches häufiger als jeden anderen Staat in der Welt verurteilt. Schon vor dem 7. Oktober 2023 war zu beobachten, dass es auch aus akademischen Kontexten Boykottaufrufe und Ausschlussanträge für israelische Mitglieder gab. Ebenso wurden Israel oder auch die deutsche Gedenkkultur teils der Monopolisierung angeklagt. Damit einhergehend wird der jüdische Staat aufgrund einer vermeintlich „kolonialen“ Politik dämonisiert und als Fremdkörper im Nahen Osten bezeichnet.

Inhalt

Der Chor derjenigen, die Israel delegitimieren, umfasst Staaten, Religionsgemeinschaften sowie politische und kulturelle Akteure sehr unterschiedlicher Überzeugungen und politischer Orientierungen. Seit dem brutalen Massaker der militant-islamistischen Hamas in Israel sind derartige israelfeindliche Äußerungen und Handlungen weltweit so lautstark wie selten zuvor zu hören.

Die Entwicklungen verlangen nach Ursachenforschung. Diese wollen wir mit dieser Tagung im Gespräch mit Menschen aus Israel und Deutschland vorantreiben, die in der Bildungsarbeit und Wissenschaft tätig sind.

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Leitung

Dr. Christian Staffa

Studienleiter für Demokratische Kultur und Kirche

Telefon (030) 203 55 - 411

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