Jahrzehntelang hat das islamistische Regime im Iran Menschenrechte verletzt, die eigene Bevölkerung unterdrückt und viele Menschen getötet. Der iranische Sicherheitsapparat und der Geheimdienst spielen dabei eine wesentliche Rolle. Es wurde und wird systematisch gefoltert und auch vor Kindern nicht Halt gemacht.
So berichtete Amnesty International, dass staatliche Akteure im Iran Kinder mit Elektroschocks, sexualisierter Gewalt und Auspeitschungen foltern. Für Betrachter*innen grausam und gleichzeitig kaum fassbar, versuchen wir anhand von Eindrücken von Vahid Zarezadehs und Gelareh Kakavands, uns der Situation zu nähern. Eine Praxis des Widerstands gegen das Regime ist das Storytelling: Der Regisseur und Filmemacher nutzt es, um marginalisierte Stimmen zu verstärken und dem Publikum erschreckende Wahrheiten zu vermitteln.
Die Veranstaltung nähert sich der gewalttätigen Unterdrückung über einen künstlerisch-dokumentarischen Zugang und zeigt gleichzeitig Möglichkeiten des Wandels und der Befreiung auf. Vahid Zarezadehs Filme wurden unter anderem im persischen Programm der BBC sowie bei international bekannten Filmfestivals gezeigt.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit docfilm42 statt.
Französische Friedrichstadtkirche (George Casalis Saal)
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