In „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ lässt der israelische Regisseur Offer Avnon verschiedene Perspektiven auf den Holocaust in Polen, Israel und Deutschland spüren und sprechen. Die Produktion, mit der die DOK Leipzig 2021 eröffnet wurde, thematisiert unterschiedliche Formen des Erinnerns, von Schuld und Verdrängung, Sprechen und Schweigen. Mit Stille und Bildern wirft der Film mehr Fragen auf als er Antworten gibt, und holt die Frage des Umgangs mit der Erinnerung in die Gegenwart. Nach der Filmvorführung folgt ein Gespräch mit dem Regisseur. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Institut für Kirche und Judentum durchgeführt.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir bitten jedoch um Spenden, um unsere Arbeit zu unterstützen.
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