Autoritäre Staaten schränken religiöses Leben ein, religiöse Minderheiten werden zur Zielscheibe von Gewalt. Gleichzeitig dient Religionszugehörigkeit in Konflikten immer wieder als Rechtfertigung für Ausgrenzung und Übergriffe. Auch Repressionen gegenüber Christinnen und Christen nehmen weltweit zu, beispielsweise in China, Eritrea, Indien und Iran. Um die Ursachen religiöser Verfolgung zu verstehen, gilt es, die jeweiligen konkreten politischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge in den Blick zu nehmen.
Im Gespräch mit Expert:innen diskutieren wir, welche Verantwortung Deutschland für den Schutz religiöser Minderheiten weltweit trägt und wie Religionsgemeinschaften zu einem friedlichen Miteinander beitragen können. Zu Gast sind dabei unter anderem Thomas Rachel (MdB), der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, und der Schriftsteller Martin Mosebach.
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