Antisemitismuskritische Perspektiven auf eine „Bekehrung“
Kathy Ehrensperger beleuchtete die Berufung des Saulus vom Stamm Benjamins aus den Briefen, die er selbst verfasst hat - ohne Bezug zur Apostelgeschichte des Lukas. Dabei wurde deutlich: In seinen eigenen Worten beschreibt sich Paulus als der pharisäischen Bewegung zugehörig, die an die …
In den meisten Köpfen ist die Geschichte von Jesus und der Ehebrecherin aus dem Johannesevangelium ein bedrohliches Steinigungsszenario. Jesus rettet eine junge Frau vor lüsternen und rachedurstigen Pharisäern und Schriftgelehrten. Bemerkenswert ist dabei, dass diese Diskussion im Tempel …
Die Stadt Jerusalem, verkörpert durch die Figur einer geliebten, aber untreuen Ehefrau, wird mit Gottes Zustimmung von ihren Feinden sexuell erniedrigt und brutal geschändet. Die im sechsten Kapitel des Ezechielbuchs geschilderte sexualisierte Gewalt ist erschreckend und man kann diesen Text heute …
Besonders die Propheten im Alten Testament versprechen immer wieder, dass Gott einen „neuen“ Bund anbieten wird. Dann beginnt nach Zerstörung und Krieg, nach Exil und Verbannung Israels wirklich ein solcher „neuer“ Bund. Er verheißt Hoffnung und Aufbruch, Versöhnung und Erneuerung – bis zur …
Noch bis 31. Januar bewerben: Zum dritten Mal schreibt die AG jüdisch & christlich beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Kooperation mit der Universität Leipzig einen Predigtpreis im christlich-jüdischen Kontext aus. Predigerinnen und Prediger, Hauptamtliche, Ehrenamtliche, Studierende, …
Die Vorstellung, „der“ Gott des Alten Testaments sei ein zorniger, scheint zu den Grundbeständen kulturellen Wissens zu gehören. Dabei ist dieses Konzept theologisch problematisch, antijudaistisch aufgeladen und antisemitisch funktionalisierbar. Am Beispiel christlicher und jüdischer Auslegungen …
Sommerpredigt von Friederike Krippner zu Psalm 139
In ihrer Sommerpredigt hat Akademiedirektorin Friederike Krippner Psalm 139 in der Übersetzung Martin Bubers beleuchtet. Darin werde die Überzeugung von Gott als Gegenüber deutlich, dem wir uns immer wieder anvertrauen dürfen, so Krippner. Davon abgeleitet sollten wir auch unseren Mitmenschen in …
Die Darstellung von Zöllnern in der Bibel tradiert antijüdische Vorurteile, wenn sie als reiche Ausbeuter, als Kollaborateure und Verräter dargestellt werden. Dabei mussten Zöllner – historisch gesehen - mit ihren eigenen Vermögen für Einnahmen bürgen und wurden engmaschig kontrolliert. Im …
Susanne Talabardon zur Spannung von Sühne und Versöhnung, Erinnern und Vergessen
Vergib uns unsere Schuld - diese Bitte aus dem Vaterunser hat Susanne Talabardon am 8. Mai, dem 80. Jahrestag der Befreiung Deutschlands vom NS-Regime, bearbeitet. Kein leichtes Unterfangen, sagt sie. Vor dem Hintergrund des Schuldverständnisses von Franz Kafka warf die Theologin einen Blick in …
Spätestens seit Martin Luther wissen wir, dass Jesus ein geborener Jude war. Aber die Bedeutung dieses Jüdischseins Jesu wird oft auf ethnische oder Herkunftsaspekte verkürzt. Norbert Reck zeigt an der Geschichte vom „reichen Jüngling“ (Markus 10, 17-27) was es bedeutet, Jesus ernst zu nehmen, …
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