Kreisau heute

Kreisau heute

© Fundacja "Krzyżowa"

Heute sind über 60% der Besucher Kreisaus junge Menschen, die meisten von ihnen kommen nach Kreisau, um Menschen aus anderen Ländern zu treffen und gemeinsam sich über Fragen der Zeit auszutauschen. Oft sind es historische Themen, um die sich die Treffen in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte drehen.

Die Vermittlung der Geschichte von Widerstand und Opposition sowie von Annäherung und Aussöhnung zwischen Polen und Deutschen, zwischen Ost und West nach den Erfahrungen der Kriegs- und Nachkriegszeit ist Schwerpunkt der Arbeit in Kreisau. Dies spiegelt sich seit November 2014 in einer weiteren Dauerausstellung wieder, die unter dem Titel „Mut und Versöhnung” als Freiluftausstellung den Besuchern die Aussöhnung zwischen Deutschen und Polen nach dem Zweiten Weltkrieg näher bringt. Die Ausstellung erzählt von einzelnen Menschen und kleinen Gruppen, oft mit einem kirchlichen Hintergrund, die den Mut hatten, das Gespräch mit den Nachbarn wieder aufzunehmen und Wege der Versöhnung zu finden und zu gehen. Diese Einzelpersonen und kleinen Gruppen haben einen gesellschaftlichen Wandel herbeigeführt und damit der Politik Handlungsspielräume eröffnet, die teilweise mutig genutzt wurden. Im Forum der Versöhnung stehen vier tischartige Betonelemente, auf denen Fragen zu lesen sind, die jeden Besucher Kreisaus und der Gedenkstätte dazu einladen, Versöhnung, Mut, Europa und die Erinnerung an die Vergangenheit weiter in die Zukunft zu denken. Und es ist kein Zufall, dass man bei den letzten Schritten in das Forum einen unverstellten Blick auf das Berghaus auf seinem Hügel hat. Die verschiedenen Orte der Gedenkstätte in Kreisau nehmen aufeinander Bezug und ergänzen sich.

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