Christina Sawatzki

© EAzB / Karin Baumann

Die Akademie betreibt Theologie in der Mitte einer weltanschaulich pluralen Gesellschaft. Der Dialog der Religionen setzt genau hier an: als Akt der Freiheit und der Anerkennung. Die Begegnung und Auseinandersetzung mit anderen kann helfen, den eigenen Standpunkt gleichermaßen zu schärfen und kritisch zu befragen.

Christina Sawatzki

Studienleiterin für Theologie und interreligiösen Dialog

Als Studienleiterin für Theologie und interreligiösen Dialog ist die Verbindung von beidem Christina Sawatzkis Anliegen. In ihren Veranstaltungen geht es um den Dialog bzw. Trialog der abrahamitischen Religionen im Kontext einer weltanschaulich pluralen Migrationsgesellschaft. Dabei spielen gesellschaftspolitische Themen eine ebenso große Rolle wie der interreligiöse theologische Diskurs und (individuelle) Religiosität.

Christina Sawatzki studierte Evangelische Theologie, Judaistik, Politik und Gesellschaft sowie Nahoststudien in Bonn, Halle und Jerusalem. Thematische Schwerpunkte bildeten hierbei insbesondere das Verhältnis der abrahamitischen Religionen zueinander und zum demokratischen Staat, Messianismus und Politik, die europäische Religionskultur sowie die Ausprägungen eines europäischen Islams. Sie war während ihres Studiums als Wissenschaftliche Hilfskraft an verschiedenen Lehrstühlen sowie in mehreren Projekten beschäftigt. Fachliche und praktische Erfahrungen sowie interkulturelle Kompetenzen konnte sie zudem im Rahmen von Praktika in Israel und in den palästinensischen Gebieten erwerben.

Extreme Zeiten!

Online-Reihe zu Religion als Zielscheibe und Ausgangspunkt extremistischen Denkens

Extreme dominieren gerade die Debatten. Das zeigt sich nicht nur daran, wie die Geschehnisse im Nahen Osten direkt und indirekt Einfluss auf das gesellschaftliche Leben in Deutschland nehmen und Antisemitismus wie antimuslimischen Rassismus aufkochen lassen. Es wird auch an den besorgniserregend …

Kontakt

Christina Sawatzki

Telefon (030) 203 55 - 412

Kommende Veranstaltungen

  • 2024 12 Mär

    Online-Reihe

    Online

    Religiös motivierter Extremismus – mehr als Sozialprobleme

    Reihe: Extreme Zeiten! Religion als Zielscheibe und Ausgangspunkt extremistischen Denkens

    Extremistische, demokratiefeindliche, antisemitische und antimuslimische Positionen greifen um sich – global, aber auch in Deutschland. Religion ist oft Zielscheibe, aber sie ist auch Ausgangspunkt solcher Haltungen. In der interreligiösen… weiter
  • 2024 15-17 Mär

    Tagung

    Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Berlin

    Religionspolitik gemeinsam neu denken

    Perspektiven aus Religion und Politik zur Gestaltung einer zukunftsfähigen Religionspolitik in Deutschland

    Religion ist Angelegenheit der Religionsgemeinschaften, Politik die von Politiker*innen. Doch geht es um Religionspolitik, werden Religionen und ihre Akteure oft zu reinen Objekten des Diskurses. Bei dieser Tagung sollen sie als Subjekte in den… weiter
  • 2024 8 Apr

    Abendveranstaltung: Podiumsdiskussion

    Französische Friedrichstadtkirche

    Zur Verletzlichkeit von Menschenrechten

    Konflikte an den Schnittpunkten von Politik und Recht, Moral und Religion

    Religiös unterlegte Konflikte greifen aktuell in die globalen Aushandlungen von politisch umsetzbaren Menschenrechtsidealen ein. Wie lässt sich das Verhältnis von Religion und Menschenrechten fassen? Im Rahmen des Programms "Kohäsion durch… weiter
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