„Lebensmelodien“ zum Holocaust-Gedenken

„Lebensmelodien“ zum Holocaust-Gedenken

Video vom Konzert am 27. Januar

Synagoge Pestalozzistraße

© Benjamin Hauf

Klänge und Geschichten, die bewegen: Zum internationalen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus fand am 27. Januar 2021 ein Konzert der Reihe „Lebensmelodien“ statt. Vorgetragen wurden Werke jüdischer Komponist*innen aus der NS-Zeit und ihre Biographien. Jetzt gibt es ein Video des Konzerts.

Beim Konzert in der Berliner Synagoge Pestalozzistraße spielten die Musiker*innen Werke aus der ehemaligen Sowjetunion, aus Amsterdam, Florenz und Berlin, außerdem Lieder, die an jüdischen Feiertagen gesungen wurden. Ergänzend zur Musik las die Schauspielerin Isabel Karajan aus Briefen und biografischen Texten.

Die Melodien, die zwischen 1933 und 1945 entstanden sind, spendeten damals Hoffnung und Trost in den bedrängendsten Situationen; sie halfen den Menschen zu überleben – oder auch Abschied zu nehmen.

Die musikalische Reihe „Lebensmelodien“, an der auch die Akademie beteiligt ist, ist auf zwei Jahre angelegt und umfasst zehn Konzerte sowie die Forschung und Recherche zu den jüdischen Werken und den jeweiligen Lebensgeschichten. Das erste Konzert fand am 8. November 2020 statt.

Die Live-Übertragung im Radiosendung rbbKultur können Sie in der rbb-Mediathek nachhören.

Mitschnitt des Konzerts in der Synagoge Pestalozzistraße

Kurzfassung des Konzerts in der Synagoge Pestalozzistraße

2021 27 Jan

Abendforum

Synagoge Pestalozzistraße / Online

Lebensmelodien: Vergessene jüdische Musik

anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus

„Lebensmelodien“ – das sind jüdische Melodien, musikalische Werke aus dem Zeitraum 1933-1945. Hinter ihnen verbergen sich die Lebensgeschichten jüdischer Schicksale. Aufgeführt werden Lebensmelodien, die in den Lagern geholfen haben zu überleben… weiter
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