Haben die Vereinten Nationen noch eine Zukunft?
Podiumsdiskussion zum Friedensgutachten 2026

© Dreyer/EAzB
Wie sollte Deutschland darauf reagieren, dass die USA und andere Staaten den Vereinten Nationen und der Entwicklungszusammenarbeit Ressourcen und politische Unterstützung entziehen? Wie lässt sich verhindern, dass Frieden, Sicherheit und Entwicklung angesichts der neuen Großmachtpolitik auf der Strecke bleiben? Welche Möglichkeiten gibt es, um die Zukunft der Vereinten Nationen zu sichern?
Solche Fragen standen im Mittelpunkt unserer Podiumsdiskussion zum tags zuvor veröffentlichten Friedensgutachten 2026 der vier großen deutschen Friedensforschungsinstitute. In das Gutachten führte Tobias Debiel (INEF) ein. Auf dem Podium diskutierten Nicole Deitelhoff (PRIF), Katharina Ahrendts (Auswärtiges Amt), Gabriele Hoerschelmann (Mission EineWelt) sowie aus Oxford live zugeschaltet Achim Steiner (ehemaliger Leiter des UN-Entwicklungsprogramms). Es moderierte Uwe Trittmann (Evangelische Akademie Villigst).
Zu der Veranstaltung lud die Evangelische Akademie zu Berlin in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Villigst ein sowie gemeinsam mit den vier herausgebenden Instituten des jährlichen Friedensgutachtens: dem bicc – Bonn International Centre for Conflict Studies, dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH), dem Institut für Entwicklung und Frieden der Universität Duisburg-Essen (INEF) und dem PRIF – Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung.
Erschienen am 10.06.2026
Aktualisiert am 10.06.2026



