Das Friedensgutachten 2026

Das Friedensgutachten 2026

Haben Vereinte Nationen und Entwicklungspolitik noch eine Zukunft?

Tagungsnr.
26099
Von: 09.06.2026 18:00
Bis: 09.06.2026 20:00
Haus der EKD

© mariam / Adobe Stock | mit KI generiert

„Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen“ – unter diesem Titel analysiert das Friedensgutachten 2026 die Trends der Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für die Politik. Kurz nach der Veröffentlichung diskutieren wir darüber mit den Herausgeberinnen und Herausgebern sowie mit Fachleuten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft.

Inhalt

Immer mehr Staaten setzen Krieg als Mittel für Macht- und Profitinteressen ein: Sie agieren wie Warlords und widersetzen sich den Regeln des Völkerrechts und der multilateralen Kooperation. Selbst Großmächte schrecken davor nicht zurück. Zugleich entziehen viele Staaten den Vereinten Nationen und der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) die Ressourcen und die politische Unterstützung. Frieden, Sicherheit und Entwicklung bleiben auf der Strecke. Welche Möglichkeiten gibt es, um die Zukunft der Vereinten Nationen zu sichern? Wie muss Sicherheit neu gedacht werden, damit die gemeinsamen globalen Herausforderungen auf politischer und gesellschaftlicher Ebene angegangen und in eine neue Richtung gelenkt werden können?

Herausgegeben wird das Friedensgutachten seit 1987 von den vier großen deutschen Friedensforschungsinstituten: dem bicc – Bonn International Centre for Conflict Studies, dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH), dem Institut für Entwicklung und Frieden der Universität Duisburg-Essen (INEF) und dem PRIF – Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung. Zu der Veranstaltung laden wir in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Villigst gemeinsam mit diesen Instituten ein.

Programm

ab 17.30 Uhr Anreise und Anmeldung

18.00 Uhr Begrüßung
Dr. Friederike Krippner, Direktorin, Evangelische Akademie zu Berlin
Uwe Trittmann, Studienleiter, Evangelische Akademie Villigst

18.15 Uhr Das Friedensgutachten 2026. Eine Einführung
Prof. Dr. Tobias Debiel, stellvertretender Direktor des Instituts für Entwicklung und Frieden (INEF), Universität Duisburg-Essen

18.35 Uhr Haben Vereinte Nationen und Entwicklungspolitik noch eine Zukunft?
Achim Steiner, Senior Fellow, Oxford Martin School (University of Oxford), 2017-2025 Leiter des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP), Oxford/GB
Katharina Ahrendts, Abteilungsleiterin für Internationale Ordnung, Vereinte Nationen und Rüstungskontrolle im Auswärtigen Amt, Berlin (tbc)
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des PRIF – Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung, Frankfurt/Main
Dr. Gabriele Hoerschelmann, Direktorin Mission EineWelt – Centrum für Partnerschaft, Entwicklung und Mission der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Mitglied der EKD-Synode, Neuendettelsau

19:45 Ende

Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir zur Verabschiedung von Studienleiter für Friedensethik, Außen- und Sicherheitspolitik Uwe Trittmann.

Die Veranstaltung wird für Dokumentationszwecke sowie im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ganz oder teilweise mit Bild und Ton aufgezeichnet. Wenn Sie nicht fotografiert werden möchten, nehmen Sie bitte im gekennzeichneten „Fotofreien Bereich“ Platz.

Änderungen des Programmablaufs vorbehalten.

Ort und Anreise

Haus der EKD
Charlottenstraße 53/54
10117 Berlin

Empfohlener externer Inhalt: Karte

Evangelische Akademie Villigst im Institut für Kirche und Gesellschaft Evangelische Kirche von Westfalen
bicc Bonn International Centre for Conflict Studies
IFSH Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg
INEF Institut für Entwicklung und Frieden
PRIF Friedenskonfliktforschung Peace Research Institute Frankfurt Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung

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Leitung

Krippner, Friederike 2020

Dr. Friederike Krippner

Akademiedirektorin

Telefon (030) 203 55 - 505

Organisation

Dörthe Hoffmann

Assistentin der Akademiedirektorin

Telefon (030) 203 55 - 506

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