Johannes Krug in Aufsichtsgremium berufen
Propst wird Mitglied der Gesellschafterversammlung

© Elia Kauffmann
Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlaufsitz (EKBO) hat ihren neuen Propst Johannes Krug in die Gesellschafterversammlung der Evangelischen Akademie zu Berlin berufen. Krug folgt dort auf seine Amtsvorgängerin Christina-Maria Bammel, die zum 1. Mai Landesbischöfin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig geworden ist und deshalb ihre Ämter in den Gremien der Akademie abgab.
„Als Propst liegt mir an einer Konzentration kirchlicher Arbeit auf ihre Kernaufgaben“, erklärt Krug zu seiner Berufung. „Dazu gehört in einer evangelischen Kirche zweifellos auch die Bildung. Mit der Akademie im Herzen der Bundeshauptstadt haben wir einen Bildungsort mit großer Strahlkraft. Das ist eine große Chance für unsere Kirche.“
Akademiedirektorin Friederike Krippner begrüßte die Berufung: „Wir sind sehr dankbar, mit Johannes Krug eine Persönlichkeit für das Aufsichtsgremium der Akademie zu gewinnen, der Kirche sozialräumlich und vernetzt denkt – denn beides ist auch Kern unserer Arbeit in der Akademie. Es ist eine große Chance für uns, mit ihm die Herausforderungen der kommenden Jahre zu gestalten.“
Krug promovierte mit einer Arbeit über Paulus und die paulinische Theologie, war Pfarrer an der Berliner Marienkirche am Alexanderplatz und zuletzt seit 2012 Superintendent des Kirchenkreises Teltow-Zehlendorf. Als Propst ist er theologischer Leiter der EKBO und zugleich Stellvertreter des Bischofs.
Die Gesellschafterversammlung berät mit der Akademiedirektorin die inhaltliche und strategische Ausrichtung der Akademiearbeit. Die Mitglieder des Gremiums werden von den beiden Gesellschaftern der Akademie berufen, der EKBO und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).
Erschienen am 28.09.2026
Aktualisiert am 08.10.2026



