Mit regelmäßigen Stellungnahmen zur Demokratie treten die Direktorinnen und Direktoren der fünf ostdeutschen Evangelischen Akademien seit 2024 öffentlich für eine differenzierte und klare Haltung zu gesellschaftlichen Fragen ein. Dazu laden sie jeweils Gäste aus Gesellschaft, Wissenschaft, Kirche und Politik zu einem Hintergrundgespräch ein und melden sich anschließend mit einer gemeinsamen Stellungnahme zu Wort.
Die Pflegekrise ist eine Bewährungsprobe für die Leistungsfähigkeit des Sozialstaates – und für die
Stabilität der Demokratie. Zu diesem Schluss kommen die Direktoren und die Direktorin der Evangelischen Akademien in Ostdeutschland nach ihrem 13. Fachgespräch zur Demokratie mit Experten zur …
Wohnen als sozialpolitischer Auftrag und kirchliche Chance
Wohnen ist ein Menschenrecht. Bezahlbarer Wohnraum ist Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben und elementarer Bestandteil
gesellschaftlicher Teilhabe. In vielen Städten wird er knapp. Die Direktoren und Direktorin der Evangelischen Akademien in Ostdeutschland betonen nach ihrem zwölften …
Drei Schritte auf dem Weg zu einer neuen Streitkultur
Liberale Demokratien sind angewiesen auf das grundsätzliche Vertrauen ihrer Bürgerinnen und Bürger: in staatliche Institutionen und in das Prinzip von Aushandlung und Kompromiss.
Ihre Funktionalität ist davon abhängig, dass Kontroversen um die besten Lösungen eines Zusammenlebens ermöglicht …
Christen und Christinnen sind eine Minderheit in Ostdeutschland. Auch in Westdeutschland sinken die Mitgliederzahlen der großen Kirchen. Warum bleiben die Kirchen für die Demokratie dennoch wichtig? Wie können sie weiterhin
ihren Beitrag für das Zusammenleben leisten? Und: Worin besteht dieser …
Nur 32,4 Prozent der Abgeordneten im neuen Bundestag sind Frauen. Nach wie vor gibt es einen empfindlichen Unterschied in der Bezahlung von Frauen und Männern. Frauen verdienen 16 Prozent weniger pro Stunde als Männer. Rechnet man strukturelle
Ungleichheiten heraus, wie etwa Beschäftigungsumfang …
Fachgespräche der Direktor*innen der Evangelischen Akademien in Ostdeutschland mit Wissenschaftlerinnen, Medienvertretern und Theologen Mit Fragen der Teilhabegerechtigkeit lassen sich keine Wahlen gewinnen. Dabei gehen sie alle etwas an – sei es die
Wiedereingliederung von Menschen nach langer …
Wahlverhalten junger Menschen und Rechtspopulismus
Gibt es einen Rechtsruck der Jugend in Deutschland? Im Superwahljahr 2024 haben sich die mediale Berichterstattung und
gesellschaftliche Debatten auf Studien gestürzt, die dies nahelegen. Mit diesem Narrativ haben sich auch die Direktoren der ostdeutschen Evangelischen Akademien in ihrem siebten …
Nach der Europawahl wird der Green Deal heftig debattiert,
mit dem die bisherige EU-Kommission den Klimawandel bremsen wollte. Ist er durch den Rechtsruck gefährdet oder gar erledigt? Bleibt er ein zentrales Vorhaben der EU? Die Direktoren der ostdeutschen Evangelischen Akademien unterstützen in …
Warum starke Institutionen keine Diktatur der Eliten sind
Trotz zahlreicher Skandale durch antidemokratische und verfassungsfeindliche Aktivitäten auf kommunaler, nationaler und europäischer Ebene scheinen die selbsternannten Alternativen, wie auch immer sie heißen, für viele Menschen immer noch wählbar.
In schwierigen Zeiten gibt es ein starkes …
Der Vormarsch rechtspopulistischer und rechtsextremer Parteien in Europa ist Realität. Welche Gefahren sind mit ihm verbunden? Was lässt sich ihm
entgegensetzen? Anlässlich der Europawahl am 9. Juni haben die Direktor*innen der ostdeutschen Evangelischen Akademien darüber in ihrem vierten …
Parteiendistanz als Bedrohung parlamentarischer Demokratie
Wie lässt sich Erfahrungen der Distanz zur parlamentarischen Demokratie entgegenwirken? Was kann man der auch medial hoch wirksamen
Erzählung von einer gesellschaftlichen Spaltung insbesondere im Osten Deutschlands entgegensetzen? Darüber haben die Direktoren der ostdeutschen Evangelischen …
Im Wahljahr 2024 debattieren die Evangelischen Akademien in Ostdeutschland monatlich in einem Fachgespräch mit Wissenschaftlerinnen, Medienvertretern und Theologen über den Umgang mit rechtsradikalen Parteien. Im März stand das Treffen unter dem Titel
„Dialog oder klare Kante“. Dr. Friederike …
Mit regelmäßigen Stellungnahmen zur Demokratie treten die Direktorinnen und Direktoren der fünf ostdeutschen Evangelischen Akademien ab sofort öffentlich für eine differenzierte und klare Haltung zu
gesellschaftlichen Fragen ein. Dazu laden sie im Superwahljahr 2024 monatlich Gäste aus …
Warum die Kirchen sich so klar von der AfD abgrenzen
Die klare Abgrenzung der verfassten Kirchen gegenüber der AfD hat gute theologische Gründe. Doch sie berührt auch Fragen nach dem Selbstverständnis und der eigenen Geschichte. Das zeigen Akademiedirektorin
Friederike Krippner und Christoph Maier, Direktor der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt, …
Deutschland hat gewählt. 82,5 Prozent aller Berechtigten haben sich an dieser Wahl beteiligt. Eine so hohe Wahlbeteiligung gab es seit knapp 40 Jahren nicht mehr. Man könnte sich also freudig zurücklehnen und sagen: Die
bundesrepublikanische Demokratie, sie funktioniert doch! Allein, so einfach …
Ostdeutsche Akademie-Direktoren über Konsequenzen aus Wahlergebnissen
Nach den jüngsten AfD-Wahlerfolgen in den ostdeutschen Bundesländern fordern die ostdeutschen Evangelischen Akademien gesellschaftliche Bündnisse der demokratischen Kräfte vor Ort. „Entscheidend wird sein, dass
wir uns in der Auseinandersetzung mit Autoritarismus und Rechtsextremismus so breit wie …
epd-Dokumentation: Kongress zum Umgang mit rechten und rechtsextremen Parteien
Der extremen Rechten entgegenzutreten und ihre Behauptungen nicht unwidersprochen zu lassen, bleibt notwendig. Vor diesem Hintergrund hat im April der Kongress
„Demokratie ist ein Marathon – Über den Umgang mit rechten Parteien im Osten“ in Halle (Saale) stattgefunden. Darüber hinaus melden sich …
Erschienen am 21.02.2024
Aktualisiert am 20.05.2026
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