Toleranz gehört zu den Kerntugenden der liberalen Gesellschaft. Nur wer Unterschiede aushalten kann und danach sucht, Freiheit auch für andere Überzeugungen zu sichern, wird auch Wege des Zusammenlebens in einer weltanschaulich pluralen Gesellschaft finden können.
Deshalb ist der Umgang mit Religionen ein Seismograf für die Offenheit einer Gesellschaft. Antisemitismus und Antiislamismus zeigen, wo religiöse Vielfalt und demokratische Grundwerte unter Druck geraten. Der Staat hat die Aufgabe, die Religionsfreiheit zu sichern. Tut er das in ausreichendem Maße? Zugleich stellt sich die Frage nach der Verantwortung der Religionsgemeinschaften selbst: Wie können sie zu einem respektvollen Miteinander beitragen und Räume für Verständigung schaffen?
Darüber diskutieren wir mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Religion.
Die Veranstaltung ist Teil der gemeinsamen Reihe Religion und Demokratie der Evangelischen Akademie zu Berlin und des Debattenforums der Konrad-Adenauer-Stiftung.