Morgen wieder lustik!

Konzert mit Lesungen

Morgen wieder lustik!

Lebensmelodien-Gedenkkonzert

Tagungsnr.
26147
Von: 09.11.2026 19:00
Bis: 09.11.2026 21:00
Apostel-Paulus-Kirche Berlin-Schöneberg
Collage aus Schwarz-weiß-Fotos der Mitwirkenden

© Lebensmelodien

Berlin im Fokus: Das Konzert präsentiert jüdische Komponist:innen, die vor der Shoah in Berlin lebten und arbeiteten. Ihre Musik und ihre Lebensgeschichten erzählen von jüdischem Leben, von künstlerischem Schaffen, Verfolgung und Erinnerung.

Inhalt

Das Lebensmelodien-Gedenkkonzert „Morgen wieder lustik!“ – bewusst und historisch korrekt mit „k“ geschrieben – präsentiert jüdische Komponist:innen, die vor der Shoah in Berlin lebten, wirkten und komponierten. Hier erlangten sie künstlerischen Ruhm, und von hier wurden sie durch die Nationalsozialisten vertrieben und deportiert. Doch auch in den Vernichtungslagern lebte ihr künstlerisches Schaffen weiter.

Ihre Musik und ihre Lebensgeschichten erzählen von jüdischem Leben in der Stadt, von künstlerischem Schaffen, Verfolgung und Erinnerung.

Mitwirkende:

  • Nur Ben Shalom, Klarinette

  • Christophe Horak, Violine

  • Francesca Zappa, Viola

  • Mischa Meyer, Violoncello

  • Peter Riegelbauer, Kontrabass

  • Michael Cohen-Weissert, Klavier

  • Álvaro Zambrano, Gesang

  • Gunter Schoß, Lesung

  • Oberstufenchor des Landesmusikgymnasiums Rheinland-Pfalz

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung erforderlich.

Das Konzert wird gefördert von und organisiert mit dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg. Die Evangelische Akademie zu Berlin unterstützt es als Kooperationspartner im Rahmen des interreligiösen Netzwerks Grenzgänge; zu ihm gehören auch die Alhambra Gesellschaft e. V., die Apostel-Paulus-Kirchengemeinde Berlin-Schöneberg, das Berliner Missionswerk und der Evangelische Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg.

Lebensmelodien

Die Projekt Lebensmelodien bringt jüdische Musik zurück auf die Bühne, die während der Zeit des Nationalsozialismus komponiert, gesungen oder überliefert wurde. Viele dieser Werke waren jahrzehntelang nahezu vergessen. Hinter ihnen stehen Geschichten von Verfolgung und Verlust, aber auch von Hoffnung, Widerstandskraft und Menschlichkeit.

Durch Recherche, Konzerte und Bildungsarbeit macht das Projekt diese Musik und die mit ihr verbundenen Lebensgeschichten wieder hörbar.

Preise und Informationen

Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung erforderlich (Botton oben).

Bitte planen Sie beim Einlass Zeit für die Sicherheitskontrolle ein und kommen Sie mindestens 30 Minuten vor Konzertbeginn. Der Einlass beginnt um 17:30 Uhr.

Ort und Anreise

Apostel-Paulus-Kirche Berlin-Schöneberg
Grunewaldstraße 77A
10823 Berlin

Empfohlener externer Inhalt: Karte

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Leitung

Christina Sawatzki

Projektstudienleiterin Extreme Zeiten

Organisation

Melanie Baumert-Sarnow

Mitarbeiterin Veranstaltungen und Finanzen

Telefon (030) 203 55 - 404

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