Reihe "Antiziganismus im Film"

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Ich sehe was, was du nicht siehst

Antiziganismus im Film

Schwarz-weiß-Foto einer jungen Frau mit Miniatur-Filmklappe vor einem Auge

© Fabio Pagani/Shutterstock.com

Die Filmreihe Ich sehe was, was du nicht siehst: Antiziganismus im Film lädt das Publikum dazu ein, die oft unsichtbaren Mechanismen zu entlarven, mit denen Filme gesellschaftliche Machtverhältnisse stabilisieren. Zugleich zeigt sie auf, wie visuelle Medien für Widerstand, Sichtbarkeit und gesellschaftliche Teilhabe genutzt werden können. 

Mithilfe von antiziganismuskritischen Filmen und begleitet von Vorträgen und Diskussionen, rücken die Filme Perspektiven von Sinti und Roma in den Mittelpunkt. Die Reihe macht deutlich, wie Filmschaffende dominante Bilder herausfordern, stereotype Vorstellungen dekonstruieren und ihre eigenen Geschichten selbstbestimmt erzählen. Damit analysiert sie Film nicht nur als Medium der Reproduktion von Vorurteilen, sondern versteht ihn als Werkzeug demokratischer Praxis und kultureller Selbstbehauptung. 

Im Austausch mit Filmschaffenden sowie mit Expert*innen aus Antiziganismus- und Medienkritik entsteht ein Dialograum, der zur aktiven Auseinandersetzung mit demokratischen Handlungsmöglichkeiten ermutigt. Indem sie antiziganistische Darstellungen nicht nur offenlegt, sondern ihnen empowernde Gegenbilder und Perspektiven des Widerstands entgegensetzt, leistet die Filmreihe einen Beitrag zu einer lebendigen, widerstandsfähigen Demokratie und zu einer starken, vielfältigen Gesellschaft.

Die Reihe wird 2026 im zweiten Jahr von der Evangelischen Akademie zu Berlin und dem Critical Film & Image Hub an der Forschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg veranstaltet. Sie versteht sich als Beitrag zu Stärkung, kritischer Selbstermächtigung und solidarischem Austausch. 

Illustration in Rottönen mit drei Frauengesichtern, die aus großen Blumen herausblicken

© Lotta Adolfsson

Grandma Mother Me

19.03.2026 | 18:30
Haus der EKD
Der Film „Grandma Mother Me“ erzählt von drei Generationen einer Familie, die das Trauma von Verfolgung, Schweigen und alltäglichem Antiziganismus verbindet. Was bedeutet es, mit Erinnerungen aufzuwachsen, die unausgesprochen im Blick der… weiter
Netzwerk Sinti Roma Kirchen

Netzwerk Sinti Roma Kirchen

Partner im Kooperationsverbund gegen Antiziganismus

Als Mitglied des Netzwerks Sinti Roma Kirchen setzt sich die Evangelische Akademie zu Berlin dafür ein, diskriminierende Strukturen in Gesellschaft und Kirche aufzubrechen und die selbstbestimmte Interessenvertretung von Sinti*zze und Rom*nja in den Blickpunkt zu rücken. Dabei arbeitet sie mit dem …

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Jakob Mirwald

Projektleiter Netzwerk Sinti Roma Kirchen

Telefon (030) 203 55 - 583

Talina Connolly

Projekt Sinti Roma Kirchen (Elternzeitvertretung)

Eleni Efthymiou

Veranstaltungsorganisation

Telefon (030) 203 55 - 507

Forschungsstelle Antiziganismus Universität Heidelberg
Kooperationsverbund gegen Antiziganismus
Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!

www.demokratie-leben.de

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