Ich sehe was, was du nicht siehst
Antiziganismus im Film

© Fabio Pagani/Shutterstock.com
Die Filmreihe Ich sehe was, was du nicht siehst: Antiziganismus im Film lädt das Publikum dazu ein, die oft unsichtbaren Mechanismen zu entlarven, mit denen Filme gesellschaftliche Machtverhältnisse stabilisieren. Zugleich zeigt sie auf, wie visuelle Medien für Widerstand, Sichtbarkeit und gesellschaftliche Teilhabe genutzt werden können.
Mithilfe von antiziganismuskritischen Filmen und begleitet von Vorträgen und Diskussionen, rücken die Filme Perspektiven von Sinti und Roma in den Mittelpunkt. Die Reihe macht deutlich, wie Filmschaffende dominante Bilder herausfordern, stereotype Vorstellungen dekonstruieren und ihre eigenen Geschichten selbstbestimmt erzählen. Damit analysiert sie Film nicht nur als Medium der Reproduktion von Vorurteilen, sondern versteht ihn als Werkzeug demokratischer Praxis und kultureller Selbstbehauptung.
Im Austausch mit Filmschaffenden sowie mit Expert*innen aus Antiziganismus- und Medienkritik entsteht ein Dialograum, der zur aktiven Auseinandersetzung mit demokratischen Handlungsmöglichkeiten ermutigt. Indem sie antiziganistische Darstellungen nicht nur offenlegt, sondern ihnen empowernde Gegenbilder und Perspektiven des Widerstands entgegensetzt, leistet die Filmreihe einen Beitrag zu einer lebendigen, widerstandsfähigen Demokratie und zu einer starken, vielfältigen Gesellschaft.
Die Reihe wird 2026 im zweiten Jahr von der Evangelischen Akademie zu Berlin und dem Critical Film & Image Hub an der Forschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg veranstaltet. Sie versteht sich als Beitrag zu Stärkung, kritischer Selbstermächtigung und solidarischem Austausch.







