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Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft

 
 

Kongress

Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft

Kongress der Ökumenischen Sozialinitiative des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz

Tagungsnummer
22A/2014
18. Juni 2014
10:00 - 17:00 Uhr
Inhalt:

Leitung

Dr. Rüdiger Sachau / Dr. Michael Hartmann

 

Organisation

Silke Ewe

 
(030) 203 55 - 508

Seit der Veröffentlichung des Gemeinsamen Wortes zur wirtschaftlichen und sozialen Lage „Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit“ 1997 haben sich viele grundlegende Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft ergeben.

Die Krisen der vergangenen Jahre haben die weltweite Verflechtung der Kapitalmärkte und die gegenseitigen Abhängigkeiten drastisch vor Augen geführt. Die Bekämpfung der Armut sowie die Bedrohung der Umwelt und der natürlichen Lebensgrundlagen zeigen weitere Herausforderungen von globalem Ausmaß an. Die Wirtschafts- und Sozialordnung in Deutschland und Europa muss sich unter den Bedingungen von Wettbewerbsdruck und demographischem Wandel als zukunftsfest erweisen.

Zu diesen und weiteren Problemfeldern haben der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland und die Deutsche Bischofskonferenz im Rahmen einer Ökumenischen Sozialinitiative den Text „Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft“ formuliert. Die Kirchen wollen damit zur gesellschaftlichen Debatte beitragen, wie Freiheit und Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert verbunden werden können. Welche Werte und Orientierungen sollen leitend sein, und welche neuen Wege sind zu beschreiten? Wie können wir von gemeinsam erkannten Problemen zu praktischen Lösungen gelangen?

Der Kongress am 18. Juni 2014 in Berlin soll dazu dienen, die in der Ökumenischen Sozialinitiative entwickelten Perspektiven zur Grundlage einer breiten Diskussion zu machen – im Gespräch mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und mit Vertretern kirchlicher und zivilgesellschaftlicher Verbände und Organisationen.

Dazu laden wir Sie herzlich ein!

Dr. h.c. Nikolaus Schneider, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland Reinhard Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz


Veranstalter

Evangelische Kirche in Deutschland, Herrenhäuser Straße 12, 30419 Hannover

www.ekd.de

Deutsche Bischofskonferenz, Kaiserstraße 161, 53113 Bonn

www.dbk.de


in Kooperation mit

Evangelische Akademie zu Berlin gGmbH, Charlottenstraße 53/54, 10117 Berlin

www.eaberlin.de

Katholische Akademie in Berlin e.V., Hannoversche Straße 5, 10115 Berlin

www.katholische-akademie-berlin.de


Programm:

9.00 Uhr Anmeldung und Kaffee


10.00 Uhr Begrüßung und Eröffnung

Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm


10.10 Uhr Zukunftsfähig? Reaktionen auf die Sozialinitiative in der Öffentlichkeit

Msgr. Prof. Dr. Peter Schallenberg, Direktor der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle

Prof. Dr. Gerhard Wegner, Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)


10.20 Uhr Die Verbindung von Freiheit und Gerechtigkeit

Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio, Bundesverfassungsrichter a. D.


10.45 Uhr Wirtschaft, Arbeit, Bildung – Relevanz der Sozialinitiative

Prof. Jutta Allmendinger Ph.D., Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB)

Jörg Hofmann, Zweiter Vorsitzender der IG Metall

Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH)


11.30 Uhr Wirtschaftspolitik unter der Maßgabe der Gerechtigkeit

Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie


12.00 Uhr Wie wirkt die Sozialinitiative in die Kirchen?

Alois Glück, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK)

Prof. Dr. Traugott Jähnichen, Ruhr-Universität Bochum

Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland


Moderation des Vormittags:

Dr. Claudia Nothelle, rbb-Programmdirektorin


Anwälte des Publikums:

Dr. Michael Hartmann, Evangelische Akademie zu Berlin

Dr. Maria-Luise Schneider, Katholische Akademie in Berlin


12.45 Uhr Kommentare zur Halbzeit

Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck, Vorsitzender der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz

Prof. Dr. Gustav A. Horn, Vorsitzender der Kammer für soziale Ordnung der EKD


13.00 Uhr Mittagspause


14.00 Uhr Impulse für die Zukunft: Themen der Sozialinitiative zur Diskussion gestellt

Generationengerechtigkeit

Prof. Dr. Jörg Althammer, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Prof. Dr. Gert G. Wagner, Vorstandsmitglied des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin

Annette Widmann-Mauz, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit


Response: Lisi Maier, Vorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)


14.45 Uhr Finanzmarktregulierung

Prof. Dr. Hans-Peter Burghof, Universität Hohenheim

Prof. Dr. Bernhard Emunds, Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen

Matthias Wittenburg, Mitglied des Vorstands der HSH Nordbank


Response: Dr. Brigitte Bertelmann, Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau


15.30 Kaffeepause


16.00 Ökologisch-soziale Marktwirtschaft

Prof. Dr. Hans Diefenbacher, Beauftragter des Rates der EKD für Umweltfragen

Dr. Markus Kerber, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI)

Hildegard Müller, Sprecherin des Sachbereichs Wirtschaft und Soziales des ZdK


Response: Regina-Dolores Stieler-Hinz, Bundesvorsitzende der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB)


Moderation des Nachmittags:

Dr. Ursula Weidenfeld, freie Journalistin


16.45 Schlusswort

Reinhard Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz


17.00 Ende des Kongresses


Der Gemeinsame Text der Ökumenischen Sozialinitiative ist im Internet auf der Seite www.sozialinitiative-kirchen.de abrufbar. Sie sind herzlich eingeladen – ob Sie am Kongress teilnehmen oder nicht, ob Sie als Einzelpersonen schreiben oder für eine Gruppe oder einen Verband – Beiträge und Stellungnahmen auf der Homepage der Sozialinitiative zu hinterlassen. Die Beiträge werden gesichtet und fließen in den Kongress ein. Sie werden außerdem von der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle und dem Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD ausgewertet.

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Veranstaltungskalender

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