Eine Theologie des Landes
Christian Rutishauser über die Beheimatung des jüdischen Volkes
Jahrhundertelang galt der Verlust des Landes für viele Christinnen und Christen als Beweis dafür, dass die Juden wegen des „Gottesmordes“ verflucht seien. Ihre Existenz im Exil war fester Bestandteil des christlich-antijüdischen Narrativs. Der Schweizer Judaist und Theologe Christian Rutishauser SJ geht der Frage nach, was wir heute als Kirchen, als Christinnen und Christen aus theologischer Sicht über das jüdische Volk sagen können, das im Staat Israel wie auch überall auf der Welt lebt.
In unserer Reihe Antisemitismuskritische Bibelauslegungen stellen wechselnde Exeget*innen neue Bibelauslegungen vor, die der tradierten Stereotypisierung von Juden, Jüdinnen und Judentum entgegentreten.
Prof. Dr. Christian M. Rutishauser ist Jesuit und lehrt Judaistik am Institut für Jüdisch-Christliche Forschung der Universität Luzern.
Erschienen am 19.02.2026
Aktualisiert am 19.02.2026



