Katharina von Kellenbach

Dr. Katharina von Kellenbach

© privat

„Wir sind nicht dazu verdammt, die ewig gleichen antisemitischen Muster und Bilder zu wiederholen, auch wenn uns die Vergangenheit immer wieder einfangen will. Uns öffnet sich Zukunft, wo das Erbe angenommen und zum Fundament neuer Einsichten und Beziehungen gemacht wird.“

Dr. Katharina von Kellenbach

Projekteferentin für „Bildstörungen: Elemente einer antisemitismuskritischen pädagogischen und theologischen Praxis“

Dr. Katharina von Kellenbach (1960) studierte evangelische Theologie an der Kirchlichen Hochschule Berlin (West) und in Göttingen, bevor sie 1983 in die USA zog, um an der Temple University in Philadelphia zum Thema Anti-Judaism in Feminist Religious Writings zu promovieren. 1991 wurde sie am St. Mary’s College of Maryland eingestellt, wo sie den Fachbereich in Religious Studies aufbaute und eine akademische Karriere als Professor of Religious Studies durchlief. 2018-2019 verbrachte sie als Leiterin der ZiF Forschungsgruppe „Felix Culpa: Zur kulturellen Produktivität der Schuld“ und 2019-2020 war sie Visiting Corcoran Chair in Christian-Jewish-Relations am Boston College in Boston.

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der jüdisch-christlichen Beziehung, der theologischen und familienbiographischen Reflektion der Shoah, der feministischen Theologie und dem interreligiösen Dialog.

Zu ihren Publikationen gehören Anti Judaism in Feminist Religious Writings (Oxford University Press, 1994), Von Gott reden im Land der Täter. Theologische Stimmen der dritten Generation nach der Shoah (Darmstadt: 2001) und Mit Blick auf die Täter (Gütersloh: 2006), und The Mark of Cain: Guilt and Denial in the Lives of Nazi Perpetrators (Oxford University Press, 2013).

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Dr. Katharina von Kellenbach

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